
Tagsüber redet Hanni mit ihren Gletscherrosen, pflanzt ein Edelrot um oder braut sich einen Tee aus wilder Gipfelkresse. Unterdessen weckt Hans das Alpenkalb, hält den Schluchtenhund von der Alphütte fern und bejodelt die steilen Gipfelwände, bis sie Risse kriegen. Erst am Abend treffen sich die beiden auf der kleinen Bank vor Hannis Hütte und suchen nach Löchern im weiten Nebelmeer, um einen Blick vom Tal zu erhaschen. Dabei singen sie Lieder vom Leben und der Liebe, von Käse und Kräutern, von Alpenkalb und Nebelwal und den Sorgen der Gottsjammersennen. Urchiger Blues, Country-Jodel und Alpenswing, bis das letzte Gipfelschaf verglüht.
Und ab und zu ziehen sie mit ihren Instrumenten zu Tal und freuen sich deshsalb über jede Auftrittsanfrage, ob daheim in der Stube, in der Waldhütte, am Geschäftsessen oder im Zelt, überall teilen Hans und Hanni gerne ihre Geschichten und Lieder aus ihrem skurrilen Alpenparadies.
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